Tiergestützte Pädagogik

Ein Themenfeld unseres ganzheitlichen pädagogischen Unterrichtskonzeptes ist die tiergestützte Pädagogik, also der Einsatz von Tieren in pädagogischen Settings. Wir sehen darin viele Vorteile für die kindliche Entwicklung. Sie fördert soziale Kompetenzen wie Empathie und Selbstwirksamkeit und verhilft Kindern auf vielfältige Weise zu einer positiven Entwicklung.

Tiergestützte Pädagogik hilft, Ängste abzubauen, Grenzen wahrzunehmen und Nähe zuzulassen. Gerade Kinder mit schwierigen Erfahrungen finden im Kontakt mit Tieren Halt und Ruhe. Des Weiteren werden Kinder animiert, sich gezielt mit Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit und Umgang mit Lebewesen auseinanderzusetzen.

Unsere Schulhunde

unsere Schule hat zurzeit zwei Schulhunde, Ruby und Emmy. Beide Hunde haben die „Grundqualifizierung für Hunde in sozialen Einrichtungen“ erfolgreich absolviert und ihre Eignung zum Schulhund attestiert bekommen.

Ein Schulhund bringt viele Vorteile für die Schüler*innen:

  • Er reduziert Angst und  Stress
  • Er fördert Verantwortungs- und Selbstbewusstsein
  • Er vermittelt Respekt und Fürsorge
  • Er verbessert die Konzentrations- und Lernfähigkeit
  • Er hilft bei Integration und Kommunikation
  • Er tröstet und motiviert

Darüber hinaus belegen Studien, dass ein Hund zum positiven Schulklima beiträgt, Lernprozesse erlebbarer macht und Anlass zur Freude gibt.

Selbstverständlich wird kein/e Schüler*in zur Kontaktaufnahme genötigt, ganz nach dem Motto „jeder kann, keiner muss“.

 

Unsere Wachteln

In unserem Wachtelhaus leben 24 putzmuntere Wachteln. Fast alle sind zahm und lassen sich aus der Hand füttern und auch streicheln. Wir haben die meisten von Ihnen im Rahmen eines Unterrichtsprojektes mit unserem Brutautomaten in der Schule ausgebrütet. Die Kinder der jeweils dritten Klassenstufe übernehmen für ein Schuljahr den „Wachteldienst“. Das heißt, sie füttern die Tiere, halten das Gehege sauber und sammeln täglich die Wachteleier ein.

Lernfeld der Kinder im Umgang mit den Wachteln:

  • Praktisches Erbeben des Prozesses „vom Ei zur Wachtel“
  • Beobachtung und Dokumentation der einzelnen Entwicklungsschritte
  • Freude am flauschigen Zuwachs in der Schule
  • Kenntnisse über die Aufzucht von Geflügel
  • Übernahme von Verantwortung
  • Erfahrung von Selbstwirksamkeit
  • Erlernen von Küchenhygiene

Das Ausbrüten der Wachteleier ist für die gesamte Schulgemeinschaft sehr aufregend. Es ist wundervoll mit anzuschauen, wie gewissenhaft die Kinder z.B. die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit im Brutautomaten kontrollieren. Die Freude ist unbeschreiblich, wenn nach dem Schlüpfen das morgendliche Piepen der Küken zu hören ist.